Siegburg, 20. Februar 2026 – Persönliche Erinnerungen an Krieg, Flucht und Neuanfang stehen im Mittelpunkt der Reihe „Zeitzeugengespräche – Erinnern, Erzählen, Verstehen“.
Organisiert wird sie von der Initiative Siegburg zeigt Haltung in Kooperation mit der Volkshochschule Rhein-Sieg (VHS). Die Veranstaltungsabende verbinden individuelle Lebensgeschichten mit der Frage, was sie für unser demokratisches Zusammenleben heute bedeuten.
Auftakt ist am Freitag, 27. Februar, 18:30 bis 19:30 Uhr, im VHS-Studienhaus in Siegburg.
Peter Börner (Jg. 1941) berichtet über seine Flucht aus Bunzlau (heute Polen), das Ankommen in Deutschland und sein späteres Engagement für die Verständigung zwischen Polen und Deutschland. Sein Lebensweg steht beispielhaft dafür, wie aus leidvollen Erfahrungen Verantwortung für ein friedliches, respektvolles Miteinander erwachsen kann.
Am Dienstag, 10. März, erzählt Ruth Kühn (Jg. 1937) von ihrer Kindheit im Krieg und den entbehrungsreichen Jahren danach. Die Gründung der Demokratie 1949 erlebte sie als Hoffnungssignal. Bis heute engagiert sie sich ehrenamtlich und gibt ihre Erfahrungen weiter.
Den Abschluss bildet am Dienstag, 24. März, Stadtarchivar Jan Gerull. Er gibt Einblicke in Gespräche mit Siegburger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zur „Stunde Null“ und zeichnet ein Bild der letzten Kriegswochen zwischen Unsicherheit und Hoffnung. Dabei geht es auch um die Frage, was „Haltung zeigen“ damals und heute bedeutet. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im VHS-Studienhaus in Siegburg statt.
Mit der Reihe möchten die Initiative Siegburg zeigt Haltung und die VHS Rhein-Sieg Räume für Begegnung und Austausch schaffen und die Bedeutung demokratischer Werte in der Gegenwart stärken. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Veranstaltungsort ist das VHS-Studienhaus in Siegburg. Weitere Informationen sind unter https://www.vhs-rhein-sieg.de erhältlich.

