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Mittwoch, 11. Februar 2026
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Warum die Immobilie eine gute Altersvorsorge ist

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Für viele Menschen in Deutschland ist Wohneigentum die bevorzugte Form der Altersvorsorge. Laut einer Kantar-Umfrage halten drei Viertel der Befragten das eigene Zuhause für eine sichere Absicherung, 60 Prozent sogar für die beste. Damit Eigentümerinnen und Eigentümer langfristig von ihren eigenen vier Wänden profitieren, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich – vor allem bei Finanzierung, Instandhaltung und Barrierefreiheit.

Sicher und unabhängig im eigenen Zuhause

Wer in der eigenen Immobilie lebt, kann die Vorteile bereits ab dem ersten Tag des Einzugs genießen: keine Mieterhöhungen, keine Kündigung durch Vermieter, volle Gestaltungsfreiheit. Besonders mit Rentenbeginn zeigt sich dann der finanzielle Vorteil: Denn während bei Mieterhaushalten dann die Wohnkostenbelastung aufgrund der geringeren Einnahmen steigt, profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer bei einer schuldenfreien eigenen Immobilie vom mietfreien Wohnen. Damit haben sie mehrere hundert Euro monatlich mehr zur Verfügung. Wichtig ist, dass die Immobilie bis dahin weitgehend abbezahlt ist – dabei können auch Erbschaften, Boni oder ausbezahlte Versicherungen helfen.

Auch die Wertentwicklung spreche für das "Betongold", so LBS-Experte Martin Englert: "In den letzten 20 Jahren sind die Immobilienpreise langfristig gestiegen. Dabei sind jedoch Lage und Zustand – baulich und energetisch – entscheidende Faktoren." Unter dem Strich verfügen Eigentümer und Eigentümerinnen kurz vor Rentenbeginn laut empirica und Statistischem Bundesamt über ein mehr als fünfmal so hohes Vermögen wie vergleichbare Mieterhaushalte.

Rechtzeitig an morgen denken

Eine Immobilie sollte mit Blick auf das eigene Alter möglichst lange uneingeschränkt nutzbar sein. Daher empfiehlt es sich, schon beim Hausbau eine altersgerechte, barrierefreie Bauweise zu berücksichtigen. Wer einen Altbau erwirbt oder besitzt, kann auch später durch Umbaumaßnahmen Barrieren beseitigen. Hierfür gibt es finanzielle Unterstützung zum Beispiel von der Pflegekasse oder durch Förderprogramme der KfW und der Bundesländer. Für notwendige Reparaturen an den eigenen vier Wänden sollten Eigenheimbesitzer frühzeitig Rücklagen bilden: Bei einem Neubau empfiehlt es sich, einen Euro pro Quadratmeter und Monat beispielsweise auf einem Bausparvertrag zurückzulegen, bei älteren Immobilien zwei bis drei Euro. (akz-o)

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