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Das Sozialpsychiatrische Zentrum in Siegburg

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Manchmal wird das Leben einfach zu viel. Stress, Krisen, Sorgen oder Einsamkeit können uns den Boden unter den Füßen wegziehen. Und genau hier setzt das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) in Siegburg an. Ein Ort zum Ankommen, Durchatmen und darüber reden, was gerade drückt. Vor allem aber ein Ort, an dem niemand allein bleiben muss.

Im SPZ sind alle willkommen, die sich psychisch belastet fühlen, eine psychische Erkrankung haben oder in einer schwierigen Situation stecken. Dabei spielt es keine Rolle, ob das schon länger so ist oder erst seit Kurzem. Auch Angehörige, Freunde und Nachbarn sowie alle, die sich informieren möchten, finden hier ein offenes Ohr.

Was passiert im Alltag des SPZ Siegburg? Die Mitarbeitenden hören zu, beraten und begleiten. Sie unterstützen dabei, Krisen besser zu verstehen, Ordnung ins Chaos zu bringen und Möglichkeiten zu finden, die weiterhelfen. Dafür gibt es Gruppen, offene Treffen, Gespräche, praktische Unterstützung im Alltag und viele weitere Angebote. Und keine Sorge: Niemand muss etwas mitbringen oder etwas Bestimmtes wissen. Ein Anruf oder eine E-Mail genügt und der Weg in die passende Hilfe öffnet sich.

Alle Angebote sind kostenfrei, vertraulich und freiwillig. Ziel ist es, wieder mehr Mut, Halt und Gemeinschaft ins Leben zu bringen. Denn niemand sollte mit seelischen Belastungen allein sein.

Die Angebote im Überblick

Tagesstätte

Die Tagesstätte bietet Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die im Moment nicht arbeiten können, eine stabile Tagesstruktur. Es wird gemeinsam gekocht, kreativ gearbeitet, gesprochen und gelacht. Die regelmäßige Teilnahme kann Klinikaufenthalte verhindern und erleichtert den Schritt zurück in den beruflichen Alltag. Zusätzlich gibt es monatliche Ausflüge, die neue Eindrücke und Erlebnisse ermöglichen.

Ambulant aufsuchender Dienst (AaD)

Der ambulant aufsuchende Dienst unterstützt Menschen direkt dort, wo sie Hilfe benötigen. Viele fühlen sich mit ihren Sorgen allein gelassen und wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Der AaD hilft, Orientierung zu finden, berät in akuten Situationen und steht sowohl zuhause als auch im SPZ zur Verfügung. Auch Menschen, die gegen ihren Willen in eine Klinik eingewiesen wurden, erhalten nach ihrer Entlassung ein Nachsorgeangebot durch den AaD.

Offenes Kontakt- und Beratungscafé

Das Kontakt- und Beratungscafé öffnet jeden Montag und Mittwoch von 14 bis 16:30 Uhr und Freitag von 14 bis 16 Uhr seine Türen. Das Besondere an diesem Café ist, dass es durch eine Fachkraft geführt wird, die während der gesamten Öffnungszeiten anwesend ist und für vertrauliche Gespräche zur Verfügung steht. Dazu gibt es Getränke und Kuchen zu einem kleinen Preis und eine offene Atmosphäre, in der Menschen miteinander ins Gespräch kommen können. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Hilfe für Kinder psychisch erkrankter Eltern (KipkEl)

Der Bereich KipkEl richtet sich an Familien, in denen ein Elternteil psychisch belastet ist. Das Angebot umfasst Gespräche mit der Familie, unterstützende Gespräche mit den Eltern, Gruppen für Kinder und Jugendliche sowie verschiedene Angebote in den Ferien. Ziel ist es, den betroffenen Kindern einen geschützten Ort zu bieten, in dem sie Verständnis, Sicherheit und altersgerechte Informationen zur Erkrankung ihrer Eltern erhalten.

Wer neugierig geworden ist oder jemanden kennt, der Unterstützung braucht, kann das Sozialpsychiatrische Zentrum Siegburg telefonisch unter 02241 9381910 oder per E-Mail unter spz@a-s-b.eu erreichen.

Das Sozialpsychiatrische Zentrum in Siegburg freut sich auf jeden Menschen, der den ersten Schritt wagt.

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