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Grüner Beruf mit Zukunft

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Warum sich junge Talente für den GaLaBau entscheiden

Wer nach der Schule etwas Sinnvolles starten, mit den Händen arbeiten und sichtbare Ergebnisse schaffen möchte, ist im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) genau richtig. In diesem Beruf gestalten junge Talente aktiv die Lebensräume von morgen – vom privaten Garten über Sportanlagen und Stadtparks bis hin zu nachhaltigen Naturräumen und begrünten Dächern.

Zukunft mit Wachstum und Sinn

In Zeiten von Klimawandel und wachsendem Umweltbewusstsein gewinnt der GaLaBau stetig an Bedeutung. Fachkräfte haben hier beste Zukunftsaussichten und werden dringend gesucht – in kleinen Fachbetrieben ebenso wie in großen Unternehmen. Viele Branchen verändern sich stark durch die technologische Entwicklung, insbesondere durch die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI). Thomas Wiemer vom Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) erläutert: "Diese Tatsache sorgt in vielen Berufen für erhebliche Unsicherheit. Das ist bei uns im GaLaBau nicht der Fall: Nützliche KI-Tools können zwar viele Teilaufgaben übernehmen, aber im Kern ist und bleibt unsere Arbeit im Wortsinn eine handwerkliche." Der "Faktor Mensch" ist im GaLaBau nicht zu ersetzen, dazu kommt, dass die Bedeutung der Branche stetig wächst. Mit Themen wie Klimaschutz, Artenvielfalt, Renaturierung und Nachhaltigkeit sind Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner mehr denn je gefragte Fachleute. Die Ausbildung eröffnet beste Perspektiven – feste Arbeitsplätze, gute Verdienstmöglichkeiten und vielfältige Weiterbildungswege bis hin zum Meister oder zum eigenen Betrieb.

Was junge Menschen hier erwartet

In der dreijährigen Ausbildungszeit erleben die Nachwuchskräfte, wie Technik und Natur zusammenwirken: Sie pflastern Wege und Terrassen, pflanzen Bäume, Staudenbeete und Hecken, bauen Teiche, verlegen Rollrasen und setzen moderne Maschinen und digitale Messtechnik ein. Ein anspruchsvolles Arbeitsfeld ist auch die Gebäudebegrünung: Zur Anpassung an den Klimawandel sind Dachgärten und Fassadenbegrünungen mehr denn je gefragt. Im GaLaBau zählt Teamgeist, handwerkliches Geschick, körperliche Fitness und ein Gespür für Gestaltung. Thomas Wiemer bringt es auf den Punkt: "Wer gern draußen ist und Arbeitsfortschritte sehen will, wird hier glücklich. Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau heißt, aktiv für eine lebenswerte Zukunft einzutreten – für Biodiversität, nachhaltige Stadtgestaltung und naturnahe Erholung. Es ist eine Karriere mit Hand und Herz, bei der man täglich sieht, was erschaffen wurde." Die Vielfalt innerhalb der Branche zeigt sich nicht zuletzt in unterschiedlichen Spezialisierungen der Fachbetriebe. Für alle anerkannten Ausbildungsbetriebe im GaLaBau gilt: Sie bieten eine breite Berufsausbildung auf Basis der bundesweit gültigen Ausbildungsordnung, die alle wesentlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten des Berufsbildes vermittelt. Dazu gehören zum Beispiel Themen wie Pflanzenkunde, Bautechnik, Arbeitssicherheit, Naturschutz, Maschinen- und Gerätetechnik. Für Spezialthemen gibt es darüber hinaus zusätzliche überbetriebliche Lehrgänge.

Tipps für den Einstieg

Ein Schülerpraktikum oder ein Ferienjob helfen, den Beruf kennenzulernen. Viele Betriebe bieten Schnuppertage an und freuen sich über interessierte Jugendliche, über junge Frauen wie junge Männer. Die duale Ausbildung kombiniert Praxis im Betrieb und Theorie in der Berufsschule – und legt den Grundstein für viele spannende Wege in einer stabilen und umweltrelevanten Branche. Wer will, kann sich später zum Meister / zur Meisterin oder zur Technikerin / zum Techniker weiterbilden, je nach Schulabschluss auch ein Studium im Landschaftsbau oder Umweltmanagement anschließen. Thomas Wiemer "Eltern sind in der Phase des Übergangs von der Schule zum Berufsleben wesentliche Berater. Sie wünschen sich für ihr Kind Sicherheit, Zufriedenheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Der GaLaBau bietet all das: eine sinnvolle Aufgabe, gute Aufstiegschancen und Fachkräfte, die gebraucht werden." Wer sich jetzt für ein Praktikum interessiert, hat gute Chancen, in kurzer Zeit einen echten Einblick in den Beruf zu bekommen – im Frühjahr ist besonders viel zu tun für die Profis für Garten und Landschaft. Ausführliche Informationen zum abwechslungsreichen landschaftsgärtnerischen Beruf sowie Praktikums- und Ausbildungsstellen gibt es zum Beispiel online auf https://www.landschaftsgaertner.com.

AuGaLa

Bei der Verlegung von Trittstufen ist handwerkliches Geschick und Teamarbeit gefragt. Fotos: AuGaLa/Reidel

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