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Neue Turnhalle soll 2026 fertig sein – nachhaltig

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Bewegung mit Weitblick: Nachhaltige Sporthalle an der Alleestraße nimmt Form an

Gegenüber des Gymnasiums Alleestraße entsteht derzeit ein Bauprojekt, das in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzt. In rund zwei Jahren Bauzeit wächst dort eine moderne Sporthalle, die Funktionalität und Nachhaltigkeit verbindet. Bis Ende April 2026 soll der Neubau fertiggestellt sein. Das Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro bleibt nach Angaben der Stadt Siegburg im vorgesehenen Budget. Ziel ist eine Sportanlage, die den Anforderungen des Schul- und Vereinssports gerecht wird und zugleich höchsten ökologischen Standards entspricht.

Die neue Halle umfasst zwei Einheiten. Herzstück ist eine 27 mal 45 Meter große Dreifachhalle mit rund 1.200 Quadratmetern Fläche. Darunter entsteht eine kleinere Einfachhalle mit etwa 400 Quadratmetern. Beide Bereiche können flexibel genutzt werden – für Sportunterricht, Vereinstraining oder schulische Veranstaltungen. Acht Umkleideräume mit Duschen und WCs sorgen für ausreichend Platz. Ein Aufzug verbindet alle Ebenen, sodass die gesamte Anlage barrierefrei zugänglich ist. Damit reagiert die Stadt auf den wachsenden Bedarf an inklusiven Sportstätten und schafft moderne Bedingungen für Schülerinnen, Schüler und Vereine.

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der nachhaltigen Energieversorgung. Eine Geothermieanlage wird künftig für das Heizen und Kühlen der Halle sorgen – vollständig CO2-neutral. Das System nutzt die natürliche Wärme des Erdreichs und schafft ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die einen großen Teil des Strombedarfs deckt. Dach und Fassade werden begrünt, was die Energieeffizienz erhöht und das Mikroklima verbessert. So entsteht ein Gebäude, das Umweltbewusstsein und moderne Architektur beispielhaft verbindet.

Auch gestalterisch setzt die Halle Akzente. Eine Holzfassade prägt das Erscheinungsbild und unterstreicht den hohen Holzanteil des Gebäudes. Große Fensterflächen lassen viel Tageslicht herein und schaffen ein helles, freundliches Raumgefühl. Durch die Kombination eines flachen Dachs mit einer leichten Schräge fügt sich der Bau harmonisch in die Umgebung ein. Die gute Lichtnutzung reduziert zugleich den Energieverbrauch für künstliche Beleuchtung. Damit erfüllt der Neubau zentrale Kriterien für die angestrebte DGNB-Zertifizierung, die nachhaltiges Bauen nach klaren Umweltstandards bewertet.

Die Sporthalle wird künftig nicht nur im Schulalltag, sondern auch für Wettkämpfe und Veranstaltungen genutzt. Trennvorhänge ermöglichen, die große Halle in mehrere Einheiten zu teilen, sodass verschiedene Gruppen gleichzeitig trainieren können. Die zusätzliche Einfachhalle im unteren Bereich erweitert die Nutzungsmöglichkeiten und bietet Raum für parallele Angebote. Für das Gymnasium Alleestraße bedeutet der Neubau eine deutliche Verbesserung der Unterrichtsbedingungen. Auch die örtlichen Vereine profitieren von der modernen Ausstattung und zusätzlichen Trainingszeiten.

Für die Stadt ist das Projekt eine Investition in die Zukunft. Die Verantwortlichen betonen, dass mit der neuen Halle eine Sportstätte entsteht, die ökologisch und funktional überzeugt. Das Konzept stehe für modernes, nachhaltiges Bauen, das längst keine Vision mehr, sondern gelebte Praxis sei. Energieeffizienz und hoher Qualitätsanspruch würden hier auf vorbildliche Weise vereint.

Der Baufortschritt liegt im Plan. Die Fertigstellung ist für Ende April 2026 vorgesehen. Dann soll die Turnhalle gegenüber des Gymnasiums Alleestraße ihren Betrieb aufnehmen – als Ort für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Mit ihrer modernen Technik, der nachhaltigen Energieversorgung und der hellen, offenen Architektur wird sie zu einem sichtbaren Beispiel dafür, wie kommunale Bauprojekte der Zukunft aussehen können. (MAB)

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