Der Projektkurs der Q1 der Gesamtschule am Michaelsberg setzt im Stadtmuseum Siegburg ein eindringliches Zeichen für Demokratie und Erinnerung
Die Ausstellung des Projektkurses der Q1 der Gesamtschule am Michaelsberg „Gedenkstätten des Holocaust – Vergangenheit bewahren – Zukunft gestalten“ im Forum des Stadtmuseums Siegburg ist seit dem 26. Juni eröffnet. Die Jugendlichen setzen damit ein starkes Zeichen im Kampf gegen das Vergessen der Gräueltaten des Holocaust und verfolgt das Ziel, die Demokratie zu bewahren.
Im Kurs setzten sich die Schüler*innen intensiv mit den Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes auseinander. Im Zentrum des Kurses stand der Besuch des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Den bedeutendsten Moment der Fahrt bildete das Treffen mit einer der letzten Überlebenden von Schindlers Liste, der Zeitzeugin Nuisa Horowitz-Karakulska.
Forschungsschwerpunkte der Schüler*innen waren u. a. das der „Helden von Auschwitz“ Salmen Lewenthal, Edward „Edek“ Galinski, und Mala Zimetbaum oder das des Schriftstellers Elieser „Elie“ Wiesel. Elie Wiesel wird zitiert: „Auschwitz kann weder erklärt werden, noch kann man es sich vorstellen“.
In den Eröffnungsreden erklärte Schulleiter Jochen Schütz, es sei eine Herzensangelegenheit der Schüler*innen, dass die Erinnerung an die Opfer lebendig gehalten werde, um zukünftige Generationen für die Gefahren von Intoleranz und Hass zu sensibilisieren.
Die Studienfahrt und die Ausstellung sind durch die finanzielle Unterstützung der folgenden Sponsoren möglich geworden: GEEZ e. V. (Gemeinsam Erinnern für eine europäische Zukunft), dem Lions Club Siegburg, der Kreissparkasse Köln sowie dem Förderverein der Schule.
Mit dieser Ausstellung setzt die Schule ein starkes Zeichen für Demokratie, Menschlichkeit und das unermüdliche Gedenken an die Opfer des Holocausts. Es ist ein Aufruf an alle, die Geschichte nicht zu vergessen und aus ihr zu lernen.

